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Große Ehre für Dominik Thalhammer

Frauen-Teamchef zu FIFA Women's Coach 2017 nominiert

Große Ehre für Dominik Thalhammer - Frauen-Teamchef zu FIFA Womens Coach 2017 nominiert


Eine große Ehre wurde Frauen-Teamchef Dominik Thalhammer zu teil. Er wurde von der FIFA zum FIFA Women's Coach 2017 nominiert.
Eine Expertenjury des Frauenfußballs hat eine Vorauswahl aus zehn Cheftrainerinnen und Cheftrainern zusammengestellt, darunter die Cheftrainerin des Europmeisters Niederlande, Sarina Wiegman und Gérard Precheur, Cheftrainer des UEFA Women's Champions League Siegers Olympique Lyon.

Die Nominierten im Überblick:

  • Olivier Echouafni (Frankreich/französisches Nationalteam)
  • Emma Hayes (England - Chelsea Ladies)
  • Ralf Kellermann (Deutschland - VfL Wolfsburg)
  • Xavi Llorens (Spanien - FC Barcelona)
  • Nils Nielsen (Dänemark/dänisches Nationalteam)
  • Florence Omagbemi (Nigeria/nigerianisches Nationalteam)
  • Gérard Prêcheur (Frankreich - Olympique Lyon)
  • Dominik Thalhammer (Österreich/österreichisches Nationalteam)
  • Sarina Wiegman (Niederlande/niederländisches Nationalteam)
  • Hwang Yong-Bong (Korea DVR - nordkoreanisches Nationalteam / nordkoreanisches U-20-Nationalteam)


Die Auszeichnung wird in einem Verfahren ermittelt, das die vier wichtigsten Gruppen der Fußballgemeinschaft inkludiert, nämlich TrainerInnen, Spielführerinnen der Nationalteams, ausgewählte Medienvertreter und Fans. Diese haben zwischen Montag, 21. August und 7. September die Möglichkeit unter folgendem Link für ihren Favoriten oder ihre Favoritin abzustimmen: The Best - FIFA Welttrainer - Frauen

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Mit dem Erreichen des EM-Semifinales hat das Frauen-Nationalteam österreichische Fußballgeschichte geschrieben. „Der dritte Platz ist historischer Meilenstein im österreichischen Fußball. Man muss schon sehr weit in den Geschichtsbüchern zurückblättern, um einen solchen Erfolg eines A-Teams vorzufinden“, so ÖFB-Präsident Dr. Leo Windtner. „Wir haben die Gruppenphase als zweitbester Gruppensieger mit 7 Punkten nicht nur überstanden, sondern souverän geschafft. In Summe sind wir das mit Abstand beste Newcomer-Team bei dieser EM gewesen. Wir haben etwas geschafft, was wir nicht zu träumen gewagt haben. Darauf können wir stolz sein.“

Nach dem sensationellen Abschneiden des Frauen-Nationalteams bei der UEFA Women’s EURO in den Niederlanden will man den entstandenen Rückenwind nutzen, um den heimischen Frauenfußball weiter zu fördern und auf breitere Beine zu stellen. „Die Begeisterung und Sympathie, die in Österreich entfacht wurde, ist enorm. Unser Team hat hier eine riesige Welle ausgelöst. Damit haben wir auch den Zugang zu Bevölkerungsgruppen gefunden, die bisher mit dem runden Leder nicht so in Berührung gekommen sind. Das ist toll und wichtig für unseren Sport. Mit diesem 3. Platz haben wir dem österreichischen Fußball eine zweite Seele gegeben“, meint Windtner. Die positive Stimmung soll nun mitgenommen werden und neue Spielerinnen gewonnen werden. „Das Ganze soll keine Fata Morgana bleiben. Wir müssen den Rollout des Frauenfußballs über ganz Österreich verstärken. Mit dem Nationalen Zentrum für Frauenfußball in St. Pölten gibt es eine Top-Institution an der Spitze, aber darüber hinaus brauchen wir eine größere Breite“.

Dazu wünscht sich der ÖFB-Präsident eine österreichweite Allianz. „Daher geht auch der Aufruf an die Bundesliga-Klubs, sich intensiv mit dem Thema Frauenfußball auseinanderzusetzen. Man sieht, was Frauenfußball auszulösen vermag, das könnte jedem Klub nur gut tun. Die Landesverbände sind gefordert, Vereine und neue Frauenteams zu gewinnen und in der Fläche im Bereich Jugend etwas zu tun. Der ÖFB ist wiederum gefordert, hier koordinativ und durch Incentives Anreize zu schaffen, damit dieser Rollout gelingt und wir künftig wesentlich mehr Spielerinnen und Vereine in Österreich haben“, sagt der Oberösterreicher.


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