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4:0-Sieg in Mazedonien

U21 beschließt Länderspieljahr mit Kantersieg

4:0-Sieg in Mazedonien - U21 beschließt Länderspieljahr mit Kantersieg

 

Das U21-Nationalteam beendet das Länderspieljahr 2017 mit einem 4:0-Auswärtserfolg im Rahmen der EM-Qualifikation in Mazedonien.

 

Die von ÖFB-Teamchef Werner Gregoritsch im Vergleich zum Serbien-Spiel auf mehreren Positionen veränderte Mannschaft macht bereits in der ersten Spielhälfte alles klar. Schon in der zwölften Minute trifft Arnel Jakupovic zur 1:0-Führung. Der Empoli-Legionär, der diesmal statt Marko Kvasina in der Startelf steht, zieht aus rund 20 Metern unhaltbar ab.

 

In der Folge bleibt das U21-Nationalteam spielbestimmend und kommt in der 26. Minute folgerichtig zum 2:0. Mathias Honsak behauptet im Strafraum den Ball und trifft in die lange Ecke.

 

Österreich besticht in der ersten Halbzeit unter anderem mit nahezu perfekter Chancenauswertung. Zwar scheitern Honsak und Jakupovic in der 35. Minute mit einem sauber vorgetragenen Konter. Der folgende Eckball bringt jedoch das 3:0 durch Konrad Laimer. (36.)

 

Nach dem Seitenwechsel büßt Österreichs U21-Nationalteam nichts von seiner Überlegenheit ein, auch wenn das Spiel aufgrund der hohen Führung abflachte. Nur neun Minuten nach Wiederanpfiff nutzt Jakupovic ein Missverständnis in der mazedonischen Hintermannschaft zum 4:0.

 

Mazedonien kommt in der zweiten Halbzeit lediglich zu einer aussichtsreichen Torchance. Schiedsrichter Pinheiro enscheidet nach einem robusten Körpereinsatz von Dominik Baumgartner auf Elfmeter für Mazedonien, doch Besar Iseni scheitert am fehlerlosen Gartler im ÖFB-Tor.

 

"Jeder Einzelne hat heute eine Top-Leistung abgerufen, wir haben den Gegner über 90 Minuten dominiert", zeigt sich Torschütze und ÖFB-Teamkapitän Konrad Laimer mit der geschlossenen Mannschaftsleistung sehr zufrieden.

 

ÖFB-Teamchef Werner Gregoritsch sah ein "ausgezeichnetes Spiel" und eine "reife Leistung" seiner Mannschaft. "Wir haben - anders als noch gegen Serbien - jene Cleverness und Effizienz gezeigt, die es braucht, um Spiele auf diesem Niveau gewinnen zu können. Ein wichtiger Sieg, vor allem für die Psyche", so Gregoritsch.

 

Die Mannschaft habe die richtige Mischung aus Offensive und Defensive gefunden und auch die Umstellungen hätten sich bezahlt gemacht. "Die neu in die Mannschaft gerückten Spieler konnten überzeugen und haben das Vertrauen gerechtfertigt", zeigt sich der Teamchef sehr erfreut. Auch der neuerliche Elferpfiff gegen seine Mannschaft trübt die Stimmung nicht: "Es ist momentan eben ein bisschen wie ein Fluch. Aber dank einer Top-Leistung unseres Tormannes ist das heute nicht ins Gewicht gefallen."

 

Österreich überwintert in der EM-Qualifikationsgruppe 7 mit neun Punkten an dritter Stelle. Erster ist Serbien (15), dazwischen liegt Russland (10).

 

 

Mazedonien - Österreich 0:4 (0:3)

Arena Filip II, Skopje (MKD)

SR: João Pinheiro (POR)

 

Tore: Jakupovic (12., 54.), Honsak (26.), Laimer (36.)

 

Österreich spielte mit:

Gartler; Ullmann, Wöber (68. Ljubicic), Maresic, Ingolitsch; Laimer © (81. Lovric), Baumgartner D.; Honsak, Baumgartner C. (58. Prokop), Horvath; Jakupovic

 

 

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Das U21-Nationalteam ist heute Montag nach Skopje gereist, wo am Dienstag (13:00 Uhr, live auf ORF Sport+) in der Arena Filip II das EM-Qualifikationsspiel gegen Mazedonien steigt.

 

Mit dabei ist auch Dominik Prokop. Der Offensivspieler des FK Austria Wien steht nach überstandener Verletzung zur Verfügung und wurde von ÖFB-Teamchef Werner Gregoritsch nachberufen. Bereits am Samstag stießen Sturm-Goalie Tobias Schützenauer und Romano Schmid (FC Red Bull Salzburg) zur Mannschaft. Das Trio ersetzt Alexander Schlager, Stefan Posch und Xaver Schlager, die verletzungs- bzw. krankheitsbedingt abreisen mussten.

 

Die ÖFB-Auswahl um Teamkapitän Konrad Laimer hat die bittere 1:3-Niederlage gegen Serbien aufgearbeitet und abgehakt. "Morgen haben wir die nächste Möglichkeit auf drei Punkte. Diese wollen wir nutzen und darauf liegt unser Fokus", sagt der Leipzig-Legionär. Die Chance auf die Qualifikation für die EM im nächsten Jahr sei jedenfalls noch in Takt.

 

"Wir haben gut regeneriert und die Niederlage ausführlich analysiert", so ÖFB-Teamchef Werner Gregoritsch vor dem Abflug nach Skopje. Auf "Rechenspiele" lässt er sich nicht ein. "Es liegen noch sechs Spiele vor uns. Da sind noch sehr viele Punkte zu holen. Wir müssen jetzt von Spiel zu Spiel denken und uns darauf konzentrieren, unsere Qualität in jedem Spiel auf den Platz zu bringen", so Gregoritsch.

 

Dazu braucht das U21-Nationalteam im letzten Spiel des Jahres eine konzentrierte Leistung. Zwar liegt Mazedonien derzeit am Tabellenende, gewann aber zum Quali-Auftakt im September 3:0 gegen Armenien. "Mazedonien ist nicht zu unterschätzen und sicher nicht so schlecht, wie die Tabellensituation vermuten lässt", so Gregoritsch. So werden auf mazedonischer Seite auch Spieler des A-Teams, das gegen Norwegen am Samstag 2:0 gewann, die Mannschaft verstärken. "Wir müssen effizienter und cleverer auftreten als zuletzt, im Angriffsdrittel die richtigen Lösungen finden und aggressiver in die Zweikämpfe gehen", warnt der ÖFB-Teamchef und ergänzt: "Ein Sieg wäre ein würdiger Abschluss eines ereignisreichen Jahres."

 

Österreich bezog seine bislang einzigen Niederlagen des laufenden Kalenderjahres in Russland (0:1) und gegen Serbien (1:3) und liegt derzeit mit sechs Punkten auf Rang vier. Serbien (12) führt die Qualifikationsgruppe 7 vor Russland (10) und Armenien (7) an.

 

U21-EM-Qualifikation:

Mazedonien - Österreich: 14.11.2017, Skopje, Arena Filip II, 13.00 Uhr (ORF Sport+)

 

Ergebnisse & Tabelle Gruppe 7

 

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Nach der bitteren 1:3-Niederlage des U21-Nationalteams in der EM-Quali am Freitag gegen Serbien sieht sich ÖFB-Teamchef Werner Gregoritsch, dem bereits Dominik Prokop und Hannes Wolf absagen mussten, mit weiteren Ausfällen konfrontiert.

 

Tormann Alexander Schlager erlitt gegen Serbien bei einer unglücklichen Aktion in der Nachspielzeit eine Schädelprellung. Der LASK-Akteur kann die Reise nach Skopje, wo Österreich am Dienstag auf Mazedonien trifft, ebenso wenig mitmachen, wie Stefan Posch (verletzt) und der erkrankte Xaver Schlager.

 

Der ÖFB-Teamchef nominierte Romano Schmid (FC Red Bull Salzburg) und Sturm-Goalie Tobias Schützenauer nach.

 

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Das U21-Nationalteam unterliegt im Rahmen der EM-Qualifikation Tabellenführer Serbien aufgrund zweier später Gegentore 1:3 (0:1).

 

Österreich ist in der BSFZ Arena von Beginn an das aggressivere Team und versucht, Ball und Gegner zu kontrollieren. Die ersten Chancen verbuchen Mathias Honsak (6.) und Sandi Lovric (22.) mit Weitschüssen. In der 22. Minute vergibt Honsak mit einem Schuss aus rund zwölf Metern die beste Möglichkeit der ÖFB-Elf.

 

Den Serben, die in einem offenen Spiel ihre Qualität im Umschaltspiel und bei Standards aufblitzen lassen, gelingt in der 30. Minute mit der ersten echten Torchance der Führungstreffer. Aleksandar Lutovac staubt einen Micin-Schuss aus kurzer Distanz ab.

 

Nach dem Seitenwechsel gehört die erste Chance wieder den Österreichern. Honsak bedient Twente-Legionär Marko Kvasina, doch ein serbischer Verteidiger blockt im letzten Moment. (53.) Während die Gäste mit schnellen Kontern Gefahr ausstrahlen, drückt Österreicher kontinuierlich auf den Ausgleich. Nachdem Arnel Jakupovic zunächst noch mit zwei Schüssen scheitert (66.), bedient der Stürmer in der 80. Minute Konrad Laimer, der zum 1:1 trifft.

 

In einer hektischen Schlussphase bekommt Serbien in der 87. Minute einen strittigen Elfmeter zugesprochen. Frankfurt-Stürmer Luka Jovic verwandelt souverän zum 2:1 für die Gäste, die in der Nachspielzeit durch Luka Ilic noch auf 3:1 stellen.

 

Eine vor allem in der zweiten Halbzeit starke Leistung des U21-Nationalteams bleibt somit unbelohnt. "Wir haben das Spiel kontrolliert, sind zu unseren Chancen gekommen. Die Niederlage ist sehr bitter und tut in der Art und Weise sehr weh", sagt ÖFB-Kapitän Konrad Laimer.

 

"Wir haben Serbien in der ersten Halbzeit zu sehr in die Karten gespielt, aufgrund der zweiten Halbzeit hätte sich die Mannschaft aber auf jeden Fall einen Punkt verdient gehabt", so ÖFB-Teamchef Werner Gregoritsch. Die Qualität der Serben habe sich heute vor allem in der Chancenauswertung gezeigt: "Der Gegner war heute unglaublich effizient, hat aus fünf Chancen drei Tore erzielt. Sie schalten sehr schnell auf Offensive um, verfügen über hohe individuelle Klasse und zählen nicht umsonst zu den besten Mannschaften in Europa."

 

Am Dienstag geht es für das U21-Nationalteam in der EM-Qualifikation mit dem Auswärtsspiel in Skopje gegen Mazedonien weiter.

 

 

Österreich – Serbien 1:3 (0:1)

BSFZ Arena, Maria Enzersdorf, 1.290 Zuschauer

SR: Aliyar Aghayev (AZE)

 

Tore: Laimer (80.) bzw. Lutovac (30.), Jovic, (87./Elfmeter), Ilic (90.+1)

 

Österreich spielte mit:

Schlager; Friedl, Wöber, Maresic, Gluhakovic; Lovric (46. Jakupovic), Ljubicic; Honsak (78. C. Baumgartner), Laimer, Horvath; Kvasina (63. Kalajdzic)

 

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Das U21-Nationalteam trifft heute um 18:30 Uhr in der BSFZ Arena in Maria Enzersdorf im Rahmen der EM-Qualifikation auf Serbien. Das Spiel gegen den Tabellenführer der Gruppe 7 wird live auf ORF Sport+ übertragen. Tickets sind im Online-Ticketshop des FC Flyeralarm Admira oder an der Abendkasse im Stadion erhältlich. Am Dienstag folgt das Auswärtsspiel gegen Mazedonien in Skopje.

 

ÖFB-Teamchef Werner Gregoritsch stellt sich auf eine schwierige Partie gegen den vermeintlich stärksten Gruppengegner ein. "Das Spiel gegen den Tabellenführer ist eine große Herausforderung für uns. Serbien hat in drei Qualifikationsspielen neun Punkte geholt, einige Spieler des Kaders sind U20-Weltmeister geworden. Das sagt alles über die Qualität des Gegners", so der Teamchef. Die serbische Auswahl des Jahrgangs 1995 und jünger qualifizierte sich durch den Semifinal-Einzug bei der UEFA U19-EM 2014 in Ungarn für die FIFA U20-WM 2015 in Neuseeland, wo das Team den Weltmeister-Titel gewann. Einige Spieler des aktuellen Jahrgangs 1996 standen dabei im Aufgebot.

 

Verstecken werde man sich dennoch nicht, auch wenn mit Dominik Prokop und Hannes Wolf zwei wichtige Spieler fehlen und die Serben über exzellente Einzelspieler verfügen, unterstreicht Teamchef Gregoritsch: "Mit der richtigen Einstellung und dem Selbstbewusstsein, das uns auszeichnet, ist viel möglich. Auch wir verfügen über überdurchschnittliche Einzelspieler. Es wird aber darauf ankommen, was wir als Mannschaft bereit sind zu leisten."

 

Es gehe auch darum, den Serben nicht komplett das Spiel zu überlassen und Standard-Situationen, eine Stärke des Tabellenführers, zu vermeiden: "Wir sind von unserer Qualität überzeugt. Unser Ziel ist es, im Ballbesitz dominant aufzutreten und gleichzeitig defensiv kompakt zu stehen."

 

Österreich hat in der laufenden Qualifikation bislang drei Spiele absolviert. Im Juni gab es einen 3:0-Erfolg über Gibraltar. Danach folgte eine unglückliche 0:1-Niederlage in Russland, ehe beim 5:0 in Armenien der zweite Quali-Sieg gelang. Das U21-Nationalteam liegt mit drei Punkten Rückstand auf Leader Serbien derzeit auf Rang vier der Gruppe 7.

 

U21-EM-Qualifikation:

Österreich - Serbien: 10.11.2017, Maria Enzersdorf, BSFZ Arena, 18.30 Uhr, ORF Sport+ live

Mazedonien - Österreich: 14.11.2017, Skopje, Arena Filip II, 13.00 Uhr

 

Ergebnisse & Tabelle Gruppe 7  

 

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Das U21-Nationalteam bereitet sich seit Montag in Bad Tatzmannsdorf auf die beiden anstehenden Spiele im Rahmen der EM-Qualifikation vor.

 

Am Freitag, 10. November (18:30 Uhr, live auf ORF Sport+) geht es in der BSFZ Arena in der Südstadt gegen Tabellenführer Serbien. Tickets sind im Online-Ticketshop des FC Flyeralarm Admira erhältlich. Am 14. November trifft Österreich im letzten Spiel des Kalenderjahres 2017 in Skopje auf Mazedonien.

 

ÖFB-Teamchef Werner Gregoritsch muss auf die verletzten Dominik Prokop und Hannes Wolf verzichten und nominierte Christoph Baumgartner (TSG Hoffenheim) und Patrick Schmidt (FC Flyeralarm Admira) nach.


"Wir haben die Chance, ein starkes Jahr erfolgreich abzuschließen", so Gregoritsch, dessen Team 2017 lediglich eine Niederlage (0:1 in Russland) hinnehmen musste. Mit dem Tabellenführer habe man den vielleicht stärksten Gegner aber noch vor der Brust. "Das Spiel wird eine große Herausforderung für uns. Wichtig wird sein, dass wir wieder mit viel Biss und Elan an die Sache herangehen - das hat uns in diesem Jahr ausgezeichnet."


ÖFB-Kader:

TOR: GARTLER Paul (KSV 1919), KREIDL Johannes (1. FC Nürnberg/GER), SCHLAGER Alexander (LASK)


VERTEIDIGUNG: BAUMGARTNER Dominik (FC Wacker Innsbruck), GLUHAKOVIC Petar (FK Austria Wien), INGOLITSCH Sandro (SKN St. Pölten), LJUBICIC Dejan (SK Rapid), MARESIC Dario (SK Puntigamer Sturm Graz), POSCH Stefan (TSG 1899 Hoffenheim/GER), ULLMANN Maximilian (LASK), WÖBER Maximilian (Ajax Amsterdam/NED)


MITTELFELD: BAUMGARTNER Christoph (TSG 1899 Hoffenheim/GER), FRIEDL Marco (FC Bayern München/GER), HONSAK Mathias (Cashpoint SCR Altach), HORVATH Sascha (SG Dynamo Dresden/GER), LAIMER Konrad (RB Leipzig/GER), LOVRIC Sandi (SK Puntigamer Sturm Graz), RABITSCH Christoph (RZ Pellets WAC), SCHLAGER Xaver (FC Red Bull Salzburg)


STURM: JAKUPOVIC Arnel (FC Empoli/ITA), KALAJDZIC Sasa (FC Flyeralarm Admira), KVASINA Marko (FC Twente Enschede/NED), SCHMIDT Patrick (FC Flyeralarm Admira)


Medienakkreditierung:

Akkreditierungsformular Österreich – Serbien

 

Tabellen & Ergebnisse Gruppe 7


 


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