News_Newsarchiv
Marcel Koller zu Gast bei Coca-Cola Cup Sieger 2017

 

Die U13-Mannschaft des FK Austria Wien hatte am Mittwoch, 9. August 2017, einen besonderen Trainingsgast. Als Sieger des Coca-Cola CUP im Juni haben die Jungveilchen nämlich einen Trainingsbesuch von Marcel Koller gewonnen. Was der ÖFB-Teamchef zu sehen bekam, gefiel.

 

Ein Bericht diese besonderen Trainings:

Begrüßt wurde Marcel Koller von FK Austria Wien Akademie-Leiter Ralf Muhr. Eindrücke jüngster Spiele wurden dabei ebenso ausgetauscht, wie die Erfahrungen Muhrs mit Spielern in den vergangenen Jahrzehnten. Beim Weg auf den Platz verwies Muhr voller Stolz auf eine Collage mit namhaften Spielern, die im Nachwuchs der Wiener Austria groß geworden sind. Darauf sind David Alaba, Julian Baumgartlinger, Heinz Lindner oder auch Aleksandar Dragovic zu finden. Der Teamchef zeigt sich beeindruckt – auch von den recht eigenwilligen Frisuren der Spieler zu Akademie-Zeiten.

Gemeinsam mit Akademie-Leiter Muhr und den beiden bisherigen Trainern Max Uhlig und Raphael Thonhauser betritt der ÖFB-Teamchef kurze Zeit später das Spielfeld. Die beiden aktuellen Coaches Stefan Kenesai und Harald Zöbinger haben ihre Übungen schon aufgebaut. Der Trainingsgast wird sofort entdeckt und begrüßt. Per Handschlag und einem „Hallo“ oder „Grüß Gott“ wird erste Bekanntschaft mit Koller gemacht. Die Youngsters beginnen mit Passübungen. „Wie steht ihr zu Beidbeinigkeit? Forciert ihr den schwächeren Fuß oder versucht ihr, den stärkeren zu fördern. Wie oft trainiert ihr?“, will Marcel Koller von den Coaches wissen. Nach wenigen Pässen hat der Teamchef bereits jene Spieler mit höchstem Potenzial erkannt. „Es kann sich aber noch so viel ändern. Ich habe während einer längeren Verletzungspause die C-Jugend bei Grasshoppers Zürich trainiert. Dabei gab es einen Burschen, der wirklich viel Talent hatte. Er hat es aber nicht ganz nach oben geschafft, während es andere mit vermeintlich weniger Begabung zum Profi in der höchsten Liga brachten“, erinnert sich der ÖFB Teamchef. Wichtig sei hierbei auch, wie die Burschen mit dem ersten Ruhm umgehen, wirft Ralf Muhr ein. „Ich erinnere mich an den 15-jährigen Michael Madl, der als einer der besten in der damals jüngst gegründeten Akademie galt. Er war auf dem Cover der damaligen Sportwoche abgebildet. Ihn von diesem hohen Ross runterzuholen, hat drei Monate gedauert. Es ist sicherlich nicht leicht für so junge Burschen, mit Erfolg und Publicity umzugehen. Aber wir haben das wieder hinbekommen.“

Die Mannschaft nutzt die erste Trainingspause, um mit dem Headcoach des Nationalteams ins Gespräch zu kommen. Die anfängliche Nervosität und Schüchternheit legt sich langsam nach dem einen oder anderen „Na traut euch, er beißt nicht“ von den Trainern. Nach einigen Fragen wie „Wo haben Sie gespielt?“ oder „Wo waren Sie zum ersten Mal Trainer?“ folgen die obligatorischen Selfie-Wünsche, die Koller selbstverständlich erfüllt. Danach dreht Koller den Spieß um, befragt die möglichen Teamspieler von morgen. Er schnappt sich auch gleich drei Spieler und einen Ball und baut ein praktisches Beispiel ein. „Wo bewegst du dich hin, wenn dir dein Mannschaftskollege den Ball spielen will? Wie signalisierst du ihm, dass er spielen soll? Wann weißt du, wann du passen sollst?“, will Koller wissen. Fragen, auf die die Burschen auch die richtigen Antworten haben. „Ihr seid gut ausgebildet, ich habe auch bei den Übungen gesehen, eure Trainer geben die richtigen Tipps“, streut Koller den Austria-Coaches Rosen, was Akademie-Leiter Ralf Muhr natürlich besonders freut.

Beim Verabschiedungshandschlag bedankt sich Ralf Muhr nochmals für den Besuch, der für seine jungen Burschen „ein tolles Erlebnis“ war.










Social BookmarksShare on FacebookShare on TwitterShare on MySpaceGoogle BookmarkYahoo BookmarkDiggShare on Linkedin


trenner Zurück