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Gedankenaustausch beim M6 Meeting

M6 Meeting in polnischer Hauptstadt Warschau war erfolgreich

Gedankenaustausch beim M6 Meeting - M6 Meeting in polnischer Hauptstadt Warschau war erfolgreich

Am Mittwoch endete das zweitägige, jährlich stattfindende, M6-Meeting in Warschau, ein Treffen der Präsidenten und Generalsekretäre der Nationalverbände von Polen, Slowakei, Tschechien, Ungarn, Liechtenstein und Österreich. Der SFV (Schweizerischer Fußballverband) und der DFB (Deutscher Fußball-Bund) nahmen ebenfalls an dem Treffen teil. Seitens des ÖFB reisten ÖFB-Präsident Leo Windtner und Generalsekretär Thomas Hollerer nach Polen.


Das Treffen diente zum Gedanken- und Ideen-Austausch zu unterschiedlichen Themen des Fußballs. So präsentierte der Gastgeber Polen sein Programm zur Trainerausbildung sowie deren Strategie zur Entwicklung der Fußball-Jugend.

Diskutiert wurden auch aktuelle Themen des internationalen Fußballs, darunter die gestrige Entscheidung des FIFA Rates zur Aufstockung der Fußball WM 2026 auf 48 Teilnehmer, sowie der bevorstehende UEFA Kongress.


Der nächste UEFA Kongress wird am 5. April in Helsinki (Finnland) ausgetragen. Einer der wesentlichsten Punkte wird die Wahl von acht Mitgliedern der UEFA Exekutive sein, sowie die Wahl von weiteren vier Mitgliedern für den FIFA-Rat. Die Präsidenten und Generalsekretäre verständigten sich darauf Zbignew Boniek (Polen) und Reinhard Grindel (Deutschland) für die 4-Jahres-Periode der UEFA Exekutive zu unterstützen, ebenso wie Sándor Csányi (Ungarn) und Reinhard Grindel für Wahl in den FIFA-Rat.


 „Das Meeting hat in einem äußerst konstruktiven und vertrauensvollen Rahmen stattgefunden und wir konnten unsere Strategien für die nächsten Sitzungen der FIFA und UEFA festlegen“, resümiert ÖFB-Präsident Leo Windtner. „Es gab Verwunderung darüber, dass die Reform zur Aufstockung der WM 2026 auf den Weg gebracht wurde, ohne Begleitmaßnahmen, wie die entsprechende Zuteilung an die Kontinentalverbände, miteinzubeziehen. Es war die einhellige Meinung aller Repräsentanten, dass Europa bei der Zuteilung nicht abgespeist werden darf. Die UEFA Vertreter haben in dieser Frage für die kommende Sitzung des FIFA -Rates einen klaren Auftrag mitgenommen“, so der ÖFB-Präsident weiter.

Das nächste, jährliche Meeting wird in Vaduz (Liechtenstein) stattfinden.

 

Zu M6:

Die Fußball-Verbände von Polen, Tschechien, Slowakei, Ungarn und Österreich unterzeichneten im November 2012 ein Memorandum, in welchem vereinbart wurde, regionale und überregionale Interessen des Fußballs zu diskutieren, ebenso wie die Ausbildung junger Spielerinnen und Spieler, gemeinsam gegen jede Form der Diskriminierung und Intoleranz aufzutreten und für die Integrität des Fußballs einzutreten. Diskutiert wird neben strategischen Themen auch zu Bereichen wie Recht, Marketing, IT, Organisation, Sicherheit oder auch Angelegenheiten des Dopings. Die Gruppe der fünf Verbände wurde 2016 mit Liechtenstein erweitert.


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