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UEFA-Pro-Diplom in Lindabrunn

8. Modul der höchsten Stufe der Trainerausbildung

UEFA-Pro-Diplom in Lindabrunn - 8. Modul der höchsten Stufe der Trainerausbildung


Diese Woche fand in Lindabrunn das 8. Modul des laufenden UEFA-Pro-Diplom-Lehrgangs statt. Neben Kursleiter und ÖFB-Sportdirektor Willi Ruttensteiner waren in diesem fußballspezifischen Modul auch Adi Hütter und Gerhard Zallinger als Gastreferenten beim höchsten Ausbildungsgrad im heimischen Fußball im Einsatz.

Adi Hütter, der bei YB Bern in der Schweizer Super League engagiert ist, ließ die 16 TeilnehmerInnen – darunter Alexander Zickler, Oliver Lederer und U19-Frauen-Teamchefin Irene Fuhrmann - an seiner persönlichen Entwicklung und seiner Arbeitsphilosophie teilhaben. Weiters erläuterte er die aus seiner Sicht notwendigen Anforderungen, um erfolgreich zu sein. Im Praxisteil wurde das Thema „Umschalten nach Ballverlust“ erarbeitet. Bei den praktischen Übungen kamen im Lauf des Lehrgangs die Admira Juniors und die U18 der AKA St. Pölten-NÖ zum Einsatz.

Einen Schwerpunkt der dreitägigen Ausbildungsveranstaltung stellte auch das „Realitätsnahe Lernen“ dar. Dieser Ansatz stellt das „Tun“ und die anschließende Reflexion über das Erlebte in der zeitlichen Abfolge vor die Vermittlung und Aneignung von theoretischem Wissen über ein Themengebiet. Dieses Konzept ist auch unmittelbar in die Didaktik des Lehrgangs eingeflossen. „Das realitätsnahe Lernen ist ein faszinierendes Modell, das in der Trainerarbeit und im gesamten Ausbildungsbereich hervorragend eingesetzt werden kann“, so Kursleiter Willi Ruttensteiner, der diesen Ansatz schon länger verfolgt.

Abgerundet wurde das Modul durch eine Präsentation von Gerhard Zallinger über „Tracking-Systeme“ und „Monitoring“. Der Sportwissenschafter des Nationalteams erläuterte die neueste technische Ebene dieser begleitenden Messtechniken, mit Hilfe derer durch den Einsatz von speziellen Brustgurten alles reflektiert werden kann, was während einer Trainingseinheit und darüber hinaus im physischen Bereich passiert. Unterstützung kam dabei vom FK Austria Wien einerseits in Person von Reha-Trainer Christian Puchinger, andererseits auch in der Bereitstellung des Equipments.

„Die technologische Entwicklung macht auch vor dem Fußball nicht halt. Die Trainer sind gefordert, sich intensiv mit den neusten Möglichkeiten auseinanderzusetzen. Entscheidend ist aber nicht nur die Informationstiefe, sondern auch die Relevanz der Daten. Es gilt zu gewichten, in welchen Bereichen man sich auf Daten verlassen kann und wo man als Trainerpersönlichkeit gefordert ist“, meint Zallinger.


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